Die Grundidee von Crowdfunding ist immer dieselbe, egal um welche Art von Projekt es sich handelt: Der Starter versucht, Menschen davon zu überzeugen, ihn bei der Verwirklichung seiner Idee zu unterstützen. Die Fans geben etwas (meist einen mehr oder weniger hohen Geldbetrag) und erhalten dafür das Produkt oder / und ein Dankeschön. Dabei kann es sich auch um Dinge ohne Geldwert handeln, etwa eine Widmung oder die Möglichkeit, die Hauptfigur des Buches zu benennen.

Da auch soziale oder künstlerische Projekte auf diese Weise finanziert werden können, halten manche Nutzer ihre Einzahlung für eine Art Spende. Tatsächlich handelt es sich jedoch bei fast keinem Anbieter darum – vielmehr verpflichtet sich der Projektstarter, dafür eine Gegenleistung zu liefern (was bei einer Spende nun gerade nicht der Fall ist).

Aber natürlich spielt, ähnlich wie beim Spenden, die Beziehung zwischen Unterstützer und Projektstarter eine große Rolle. Daraus leitet sich auch schon Regel Nummer 1 ab: Diese Beziehung erst auf der Crowdfunding-Plattform schaffen zu wollen, funktioniert selten. Der Projektstarter, sollte bereits eine Fan-Gemeinde mitbringen, von der er sich Unterstützung erwarten kann.

Ja, auch die Nutzer des entsprechenden Portals lassen sich oft aktivieren, sind sie doch dem Thema gegenüber schon einmal aufgeschlossen. Doch zum Erfolg genügen sie allein meist nicht.

Ines ZimzinskiBLOG